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Der im Fliegen jagt

Jaguar

(Panthera onca)

Der Name Jaguar leitet sich von "Jag War" ab, dem Namen, den die Eingeborenen Süd-Amerikas der kräftigen Raubkatze gegeben haben. Frei übersetzt bedeutet "Jag War" soviel wie "Der im Fliegen jagt".

Der Jaguar (Panthera onca) gehört zur Ordnung der Carnivora (Raubtiere) und dort in die Familie der Felidae (echte Katzen) mit der Unterfamilie Pantherinae (Großkatzen).

Merkmale

Nach dem Tiger und dem Löwen ist der Jaguar die drittgrößte Raubkatze der Welt und die größte Katze Nord- und Südamerikas. Die Fellgrundfarbe ist ein kräftiges Gelbbraun, welche aber bei einigen Individuen auch eher weiß bis schwarz sein kann. Auch bei anderen Katzenarten, zum Beispiel beim Leoparden, treten komplett schwarze Individuen auf. Bis zum Bauch hin, weist das Fell unregelmäßige schwarze Flecken auf. Der Rücken ist mit dunklen Rosetten gezeichnet welche im hinteren Schwanzteil in eine schwarze Ringelung übergehen.

Lebensraum

Jaguare bevorzugen dichte Wälder und Sumpfgebiete mit ausreichend Deckung. Sie sind aber auch an viele weitere Lebensräume wie offene Gras- und Buschlandlandschaften oder Schilfdickichten angepasst. Generell bevorzugen sie das Flachland, wurden aber auch schon in Höhen von bis zu 3.800 Metern (Costa Rica) gesichtet.

Geografische Verbreitung

Der Jaguar ist in ganz Süd- und Mittelamerika, von Mexiko bis nach Argentinien verbreitet: Argentinien, Belize, Bolivien, Brasilien, Costa Rica, Ecuador, El Salvador, Französisch-Guyana, Guatemala, Guyana, Honduras, Kolumbien, Mexiko, Nicaragua, Panama, Paraguay, Peru, Suriname, Uruguay und Venezuela. Wobei der Regenwald im Amazonasbecken heute als Verbreitungsschwerpunkt für den Jaguar gilt.

Sozialverhalten und Fortpflanzung

Der Jaguar ist ein Einzelgänger und vorrangig im Schutz der Dunkelheit aktiv. Die Aufzucht der Jungen wird vor allem von der Mutter wahrgenommen. Nach sechs Wochen ist der Nachwuchs etwa so groß wie eine Hauskatze Mit eineinhalb bis zwei Jahren sind die jungen Jaguare unabhängig und begeben sich auf die Suche nach einem eigenen Revier.

Bestandsgröße und Gefährdungsstatus

Ein natürlicher Lebensraum hat sich in den letzten Jahrzehnten um mehr als 50 Prozent verkleinert. Aus vielen Gebieten ist er bereits völlig verschwunden. Aufgrund der heimlichen Lebensweise der Jaguare können jedoch keine genauen Bestandsangaben der noch verbliebenen Individuen gemacht werden. Der Bestand wird auf 60.000 Individuen geschätzt. Der Jaguar wird von der Weltnaturschutzunion IUCN in der Roten Liste mit „Gefährdung anzunehmen“ gelistet. Im Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) wird die Art im Anhang I gelistet. Somit ist jeder internationale kommerzielle Handel mit Jaguarprodukten verboten. In der europäischen Artenschutzverordnung (EG-Verordnung 338/97) wird die Art im Anhang A aufgelistet und besitzt somit auch in der Europäischen Union höchsten Schutzstatus

Bedrohungen

Die kommerzielle Jagd auf den Jaguar für den Handel mit Trophäen wie seinem schön gefleckten Fell hat seit Mitte der 1970iger Jahre stark abgenommen. Grund dafür waren Kampagnen und die Unterschutzstellung in das Washingtoner Artenschutzübereinkommen sowie Kontrollen. Jedoch fallen immer noch viele Tiere den Wilderern zum Opfer, da mit ihren Fellen hohe Gewinne auf dem Schwarzmarkt erzielt werden können. In der Nähe von Siedlungen kommt es mitunter zu Konflikten mit dem Jaguar, da dieser mitunter auch Haus- und Nutztiere erbeutet, da der Mensch immer stärker in seinen Lebensraum vordringt. In vielen Regionen werden sie daher bejagt. Neben direkten Konflikten mit den Menschen ehen die Leopardenbestände auch aufgrund der Zerstörung ihres Lebensraumes und aufgrund von Beutetiermangel zurück: Siedlungen werden ausgedehnt, Viehbestände erhöht. In Lateinamerika sind die Abholzungsraten mit am Höchsten weltweit: Die Zerschneidung ihrer Lebensräume wirkt sich negativ auf den Bestand aus. In kleinen Populationen gibt es nur wenige fortpflanzungsfähige Tiere, was zu einer geringen Durchmischung der Gene führt. Die durch die Lebensraumzerschneidung immer kleiner werdenden, isolierten Bestände leiden dann verstärkt unter Krankheiten und werden so zusätzlich geschwächt.

Weitere Informationen sind beim WWF zu finden