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Seltene Waldmenschen

Sumatra-Orang-Utan

(Pongo abelii)

Der Orang-Utan gehört zur Ordnung der Primaten (Herrentiere) und dort in die Familie der Hominidae (Große Menschenaffen und Menschen) und wird in zwei Arten unterteilt: in den Borneo-Orang-Utan und den Sumatra-Orang-Utan.

Auf Sumatra ist das heutige Hauptverbreitungsgebiet auf 13 Waldregionen nördlich des Tobasees im Norden der Insel beschränkt. In weiter südlich gelegenen Teilen Sumatras kamen Orang-Utans noch bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts vor. Vor allem die Jagd hat dort die Bestände vernichtet.

Merkmale

Das spärliche Fell des Orang-Utans hat eine charakteristische rötliche Farbe. Der Sumatra-Orang-Utan hat generell zwar ein helleres Fell als die Art auf Borneo, doch sind individuelle Farbnuancen häufig. Zudem hat der Sumatra-Orang-Utan eine eher längliche Gesichtsform im Vergleich zu der runden seines Verwandten auf Borneo. Das Gesicht ist spärlich mit Haaren versehen und bei erwachsenen Tieren schwarz. Jungtiere haben einen rosa Farbton um Augen und Schnauze. Die Männchen werden bis zu 1,50 Meter groß und 90 Kilogramm schwer. Erwachsene Männchen besitzen ausgeprägte Backenwülste und einen Kehlsack, mit dem sie die charakteristischen Rufe erzeugen, die im Regenwald über mehrere Kilometer hörbar sind. Die Weibchen wiegen bei durchschnittlich 1,37 Metern etwa 40 Kilogramm. Trotz dieser beachtlichen Körpermaße verbringen Orang-Utans die meiste Zeit in den oberen Baumwipfeln und steigen nur sehr selten zum Waldboden hinab. In den Baumkronen bauen sie auch ihre Schlafnester und werden daher auch als die größten echten Baumsäugetiere bezeichnet. Mit ihren langen Armen und den hakenförmigen Greifhänden und -füßen sind sie hervorragend an die Fortbewegung in den Baumkronen angepasst.

Lebensraum

Orang-Utans leben hauptsächlich in den Tieflandregenwäldern und in den Süßwassersumpf- und Torfmoorwäldern des Flachlands. Dort finden sich auch ihre individuenreichsten Populationen. Einzelne Sumatra-Orang-Utans findet man gelegentlich auch in Höhen von mehr als 1.000 Metern.

Geografische Verbreitung

Die Orang-Utans sind die einzigen heute noch lebenden großen Menschenaffen in Asien. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet erstreckte sich von Java über die Malaiische Halbinsel und Indochina bis nach Südchina. Heute kommen Orang-Utans, deren malaiischer Name „Waldmensch“ bedeutet, nur noch im Norden Sumatras und auf Borneo vor. Auf Sumatra ist das heutige Hauptverbreitungsgebiet auf 13 Waldeinheiten nördlich des Tobasees im Norden der Insel beschränkt. In weiter südlich gelegenen Teilen Sumatras kamen Orang-Utans noch bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts vor. Dort hat vor allem die Jagd die Bestände ausgelöscht.

Sozialverhalten und Fortpflanzung

Die Orang-Utans leben im Gegensatz zu ihren afrikanischen Menschenaffenverwandten überwiegend als Einzelgänger. Allerdings ist vom Sumatra-Orang-Utan bekannt, dass die Weibchen in einem losen Verbund aus mehreren Tieren zusammenleben. Wie viele Tiere in einem Gebiet leben, wird vor allem vom Nahrungsangebot bestimmt. Selten wohnen mehr als ein bis zwei Orang-Utans pro Quadratkilometer im Regenwald. Nur in Gebieten mit einem hohen Anteil an Fruchtbäumen, wie beispielsweise in Flusstälern und Sumpfwäldern, können bis zu sieben Tiere auf einem Quadratkilometer leben. Ihr täglicher Aktionsradius liegt meist unter einemQuadratkilometer. Dennoch haben ausgewachsene Weibchen Streifgebiete von einem bis mehreren, Männchen sogar von mehreren Zehner Quadratkilometern. Meist überlappen sich die Streifgebiete benachbarter Artgenossen. Erst mit zehn bis elf Jahren werden Orang-Utans geschlechtsreif und erreichen in ihrem natürlichen Lebensraum ein maximales Lebensalter von bis zu 40 Jahren. Weibchen bekommen alle vier bis sechs Jahre Junge: Einzelgeburten sind die Regel, Zwillingsgeburten die ganz seltenen Ausnahmen. Die Jungen bleiben bis zu sieben Jahre bei ihrer Mutter, mit der sie einen engen Kontakt pflegen. Sie werden schrittweise selbstständig, nachdem Der WWF Deutschland ist eine der nationalen Organisationen des WWF – World Wide Fund For Nature – in Gland (Schweiz). TRAFFIC ist das gemeinsame Programm von WWF und IUCN zur Kontrolle des Handels mit wild lebenden Tier- und Pflanzenarten. ihre Mutter ein weiteres Junges bekommen hat. Ein erfolgreiches Weibchen zieht in seinem Leben wahrscheinlich nicht mehr als vier bis fünf Junge auf.

Bestandsgröße und Gefährdungsstatus

Auf Sumatra wurde der Gesamtbestand des Orang-Utans im Jahr 2008 auf etwa 6.600 Tiere geschätzt. Noch zu Beginn des letzten Jahrhunderts lag deren Zahl bei etwa 85.000 Tieren. In sechs Populationen leben mehr als 250 Individuen. Nur vier der letzten zehn existierenden Populationen haben eine langfristig überlebensfähige Größe von mehr als 500 Tieren (davon drei Populationen mit mehr als 1.000 Individuen). Der Sumatra-Orang-Utan wird von der Weltnaturschutzunion IUCN als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft und gehört zu den 25 am stärksten vom Aussterben bedrohten Affenarten auf der Roten Liste. Laut dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) dürfen Orang-Utans seit 1975 nicht mehr zu kommerziellen Zwecken international gehandelt werden (CITES Anhang I).

Bedrohungen

Der Lebensraum des Sumatra-Orang-Utans wurde durch den Menschen in den letzten 20 Jahren vor allem durch die Abholzung von Regenwald um etwa 60 Prozent verkleinert. Mehr als 80 Prozent des verbliebenen Orang-Utan-Lebensraumes befinden sich in Gebieten mit Holzkonzessionen oder in solchen Regionen, in denen illegal Holz geschlagen oder Wald in Plantagen umgewandelt wird. In Gebieten mit Holzkonzessionen geht der Einschlag oft so lange unvermindert weiter, bis alle ökonomisch interessanten Bäume gefällt sind. llegaler Holzeinschlag findet häufig auch in Schutzgebieten mit dem Wissen und der Duldung der Behörden statt. Auch der selektive Holzeinschlag schadet den Orang-Utans, wenn dabei Früchte tragende Bäume gefällt werden

Weitere Informationen sind beim WWF zu finden